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„Rohasche“ ist der gesetzlich vorgeschriebene
Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Mineralien
erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohasche = Mineralstoffe.
Mineralstoffe werden ernährungsphysiologisch unterteilt in Mengenelemente wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor sowie Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Kobalt, Selen und Jod, um nur die wichtigsten zu nennen.
Die Mineralstoffe werden häufig ausschließlich im Zusammenhang mit der Skelettmineralisierung gesehen. Dies ist jedoch nur ein Teilbereich ihrer Funktionen und trifft auf Calcium, Phosphor und Magnesium zu. Darüber hinaus haben die Mengen- und Spurenelemente sehr weitreichende Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel, im Wasserhaushalt, beim Blutaufbau, bei der Pigmentbildung, als Bestandteil vieler Stoffwechselenzyme und - hormone, im Fruchtbarkeitsgeschehen etc.. Dabei ist zu beachten, dass gerade wegen dieser vielfältigen, sehr komplizierten Aufgaben sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss oder ein Ungleichgewicht der Mineralstoffe zueinander zu schweren Störungen führen kann. Deshalb sollten Sie zu unseren Alleinfuttermitteln nichts hinzufügen, insbesondere keine hochkonzentrierten Mineralstoffmischungen. Es besteht ansonsten die große Gefahr, dass Ungleichgewichte entstehen und genau die gegenteilige Wirkung von dem erzielt wird, was von der Zufütterung der Präparate erhofft wurde. In der Praxis werden solche Mineralstoff-Konzentrate häufig fälschlicherweise zur Vorbeugung gegen Skelettanomalien, insbesondere bei im Wachstum befindlichen Hunden, verabreicht. Das ist normalerweise nicht notwendig.
Mineralstoffe werden ernährungsphysiologisch unterteilt in Mengenelemente wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor sowie Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Kobalt, Selen und Jod, um nur die wichtigsten zu nennen.
Die Mineralstoffe werden häufig ausschließlich im Zusammenhang mit der Skelettmineralisierung gesehen. Dies ist jedoch nur ein Teilbereich ihrer Funktionen und trifft auf Calcium, Phosphor und Magnesium zu. Darüber hinaus haben die Mengen- und Spurenelemente sehr weitreichende Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel, im Wasserhaushalt, beim Blutaufbau, bei der Pigmentbildung, als Bestandteil vieler Stoffwechselenzyme und - hormone, im Fruchtbarkeitsgeschehen etc.. Dabei ist zu beachten, dass gerade wegen dieser vielfältigen, sehr komplizierten Aufgaben sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss oder ein Ungleichgewicht der Mineralstoffe zueinander zu schweren Störungen führen kann. Deshalb sollten Sie zu unseren Alleinfuttermitteln nichts hinzufügen, insbesondere keine hochkonzentrierten Mineralstoffmischungen. Es besteht ansonsten die große Gefahr, dass Ungleichgewichte entstehen und genau die gegenteilige Wirkung von dem erzielt wird, was von der Zufütterung der Präparate erhofft wurde. In der Praxis werden solche Mineralstoff-Konzentrate häufig fälschlicherweise zur Vorbeugung gegen Skelettanomalien, insbesondere bei im Wachstum befindlichen Hunden, verabreicht. Das ist normalerweise nicht notwendig.
Was versteht man unter dem Begriff „Rohfaser“ ?
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„Rohfaser“ ist der gesetzlich vorgeschriebene
Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Pflanzenfasern
erfasst. Vereinfacht kann man sagen:
Rohfaser = Pflanzenfasern.
Es handelt sich also bei der Rohfaser zum überwiegenden Teil um faserige Pflanzen-Bestandteile, die landläufig häufig auch als „Ballaststoffe“ bezeichnet werden. Die unter dem Begriff Rohfaser zusammen gefassten relativ schwer verdaulichen Pflanzen-Bestandteile weisen die unterschiedlichsten physikalischen und chemischen Eigenschaften auf und übernehmen deshalb eine wichtige Darm regulierende Funktion bei der Verdauung der Heimtiere. Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser kann sich nach zwei Seiten hin auswirken. Zum einen kann sie Kot verfestigend wirken, zum anderen aber auch abführend. Sie kennen diese Wirkung unter Umständen von der Weizenkleie her, die auch heute in der menschlichen Ernährung eine gewisse Rolle spielt. Auch Weizenkleie besteht zu einem großen Teil aus Rohfaser.
Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser beruht zum Teil auf dem Wasser-Bindungsvermögen, der durch die geringe Verdaulichkeit bedingten Vergrößerung des Kot-Volumens und der Beeinflussung der so genannten Darmflora. Unter Darmflora sind dabei die auch immer bei gesunden Tieren im Darm (vor allem aber im Dickdarm) vorhandenen wichtigen und erwünschten Darm-Bakterien zu verstehen. Um eine gesunde und natürliche Darm-Tätigkeit zu erreichen, müssen die Katzen und Hunde also eine gewisse Mindestmenge an Faserstoffen über das Futter zu sich nehmen und zwar in der richtigen Form und in der richtigen Menge.
Auf Grund der geringen Verdaulichkeit führt ein überhöhter Anteil an Rohfaser zu einer stark vergrößerten Kot-Menge. Darüber hinaus beeinträchtigt ein zu hoher Rohfaser-Gehalt die Verdaulichkeit und damit die Verwertung der anderen im Futter vorhandenen lebenswichtigen Nährstoffe. Es muss jedoch an dieser Stelle hervorgehoben werden, dass es neben den durch die Rohfaser-Bestimmung erfassten Ballaststoffen noch eine ganze Reihe von weiteren Pflanzenstoffen gibt, die eine Darm- und Verdauungs-regulierende Wirkung haben. Hierzu zählen insbesondere die löslichen Pflanzen-Bestandteile die in den vorderen Darm-Abschnitten noch nicht von den Verdauungsenzymen aufgeschlossen werden können, in den hinteren Darm-Abschnitten (insbesondere im Dickdarm) aber dann von den dort lebenden Bakterien als hervorragende Nährstoff-Quelle genutzt werden können.
Dadurch können sich bei gezielter Auswahl dieser „diätetischen Fasern“ bestimmte Gruppen erwünschter Bakterien besonders gut entwickeln, die ihrerseits unerwünschte Bakterien, die beispielsweise Durchfall hervorrufen können, in der Entwicklung hemmen. Dies führt letztendlich dann auch zu einer besseren und problemloseren Verdauung.
Wie so oft kommt es also nicht nur auf die Menge der im Futter vorhandenen Ballaststoffe an, sondern vor allem auch auf die richtige Kombination von verschiedenen schwerer löslichen und leichter löslichen Fasern. So gesehen ist also der deklarierte Rohfaser-Gehalt eher ein Maß für die schwer verdaulichen Fasern, die nur etwa zwischen 2 bis 3 % des Futters ausmachen sollten, da höhere Gehalte – wie gesagt – zu einer deutlichen Verringerung der Verdaulichkeit und zu großen Kot-Mengen führen. Lediglich bei Futtermitteln, bei denen bewusst der Energie-Gehalt reduziert werden muss (z.B. Senior für alte Tiere, Light für übergewichtige Tiere) sind höhere Rohfaser-Gehalte notwendig.
Die bekanntesten Ballaststoff-Träger sind im allgemeinen die darin enthaltenen Getreide-Produkte, Gemüse, Rübenfasern und ähnliches. Wie Sie jetzt wissen, kommt der Rohfaser für die eigentliche Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen eine unter geordnete Bedeutung zu. Ihre wichtigse Funktion liegt vielmehr in der Aufrecht-Erhaltung der für die Verdauung wichtigen Darm-Tätigkeit.
Rohfaser = Pflanzenfasern.
Es handelt sich also bei der Rohfaser zum überwiegenden Teil um faserige Pflanzen-Bestandteile, die landläufig häufig auch als „Ballaststoffe“ bezeichnet werden. Die unter dem Begriff Rohfaser zusammen gefassten relativ schwer verdaulichen Pflanzen-Bestandteile weisen die unterschiedlichsten physikalischen und chemischen Eigenschaften auf und übernehmen deshalb eine wichtige Darm regulierende Funktion bei der Verdauung der Heimtiere. Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser kann sich nach zwei Seiten hin auswirken. Zum einen kann sie Kot verfestigend wirken, zum anderen aber auch abführend. Sie kennen diese Wirkung unter Umständen von der Weizenkleie her, die auch heute in der menschlichen Ernährung eine gewisse Rolle spielt. Auch Weizenkleie besteht zu einem großen Teil aus Rohfaser.
Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser beruht zum Teil auf dem Wasser-Bindungsvermögen, der durch die geringe Verdaulichkeit bedingten Vergrößerung des Kot-Volumens und der Beeinflussung der so genannten Darmflora. Unter Darmflora sind dabei die auch immer bei gesunden Tieren im Darm (vor allem aber im Dickdarm) vorhandenen wichtigen und erwünschten Darm-Bakterien zu verstehen. Um eine gesunde und natürliche Darm-Tätigkeit zu erreichen, müssen die Katzen und Hunde also eine gewisse Mindestmenge an Faserstoffen über das Futter zu sich nehmen und zwar in der richtigen Form und in der richtigen Menge.
Auf Grund der geringen Verdaulichkeit führt ein überhöhter Anteil an Rohfaser zu einer stark vergrößerten Kot-Menge. Darüber hinaus beeinträchtigt ein zu hoher Rohfaser-Gehalt die Verdaulichkeit und damit die Verwertung der anderen im Futter vorhandenen lebenswichtigen Nährstoffe. Es muss jedoch an dieser Stelle hervorgehoben werden, dass es neben den durch die Rohfaser-Bestimmung erfassten Ballaststoffen noch eine ganze Reihe von weiteren Pflanzenstoffen gibt, die eine Darm- und Verdauungs-regulierende Wirkung haben. Hierzu zählen insbesondere die löslichen Pflanzen-Bestandteile die in den vorderen Darm-Abschnitten noch nicht von den Verdauungsenzymen aufgeschlossen werden können, in den hinteren Darm-Abschnitten (insbesondere im Dickdarm) aber dann von den dort lebenden Bakterien als hervorragende Nährstoff-Quelle genutzt werden können.
Dadurch können sich bei gezielter Auswahl dieser „diätetischen Fasern“ bestimmte Gruppen erwünschter Bakterien besonders gut entwickeln, die ihrerseits unerwünschte Bakterien, die beispielsweise Durchfall hervorrufen können, in der Entwicklung hemmen. Dies führt letztendlich dann auch zu einer besseren und problemloseren Verdauung.
Wie so oft kommt es also nicht nur auf die Menge der im Futter vorhandenen Ballaststoffe an, sondern vor allem auch auf die richtige Kombination von verschiedenen schwerer löslichen und leichter löslichen Fasern. So gesehen ist also der deklarierte Rohfaser-Gehalt eher ein Maß für die schwer verdaulichen Fasern, die nur etwa zwischen 2 bis 3 % des Futters ausmachen sollten, da höhere Gehalte – wie gesagt – zu einer deutlichen Verringerung der Verdaulichkeit und zu großen Kot-Mengen führen. Lediglich bei Futtermitteln, bei denen bewusst der Energie-Gehalt reduziert werden muss (z.B. Senior für alte Tiere, Light für übergewichtige Tiere) sind höhere Rohfaser-Gehalte notwendig.
Die bekanntesten Ballaststoff-Träger sind im allgemeinen die darin enthaltenen Getreide-Produkte, Gemüse, Rübenfasern und ähnliches. Wie Sie jetzt wissen, kommt der Rohfaser für die eigentliche Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen eine unter geordnete Bedeutung zu. Ihre wichtigse Funktion liegt vielmehr in der Aufrecht-Erhaltung der für die Verdauung wichtigen Darm-Tätigkeit.
Was versteht man unter dem Begriff „Rohfett“ ?
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„Rohfett“ ist der gesetzlich vorgeschriebene
Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Fette erfasst.
Vereinfacht kann man sagen: Rohfett = Fett.
Fett ist nicht nur ein wichtiger Energieträger. Einzelne Fettbausteine, die essentiellen Fettsäuren, haben eine den Vitaminen ähnliche Wirkung für die Entwicklung von Haut und Haaren, erfüllen außerdem verschiedene Funktionen im Zellstoffwechsel und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Besonders bedeutsam sind in diesem Zusammenhang die Omega-6-Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure) sowie die Omega-3-Fettsäuren (z.B. Linolensäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure). Da die essentiellen Fettsäuren sehr empfindlich sind und leicht zerstört werden können, müssen sie durch Zusatz antioxidativ wirkender Substanzen (Antioxidantien) geschützt werden, damit Mangelerscheinungen bei Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze vermieden werden.
Fett ist nicht nur ein wichtiger Energieträger. Einzelne Fettbausteine, die essentiellen Fettsäuren, haben eine den Vitaminen ähnliche Wirkung für die Entwicklung von Haut und Haaren, erfüllen außerdem verschiedene Funktionen im Zellstoffwechsel und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Besonders bedeutsam sind in diesem Zusammenhang die Omega-6-Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure) sowie die Omega-3-Fettsäuren (z.B. Linolensäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure). Da die essentiellen Fettsäuren sehr empfindlich sind und leicht zerstört werden können, müssen sie durch Zusatz antioxidativ wirkender Substanzen (Antioxidantien) geschützt werden, damit Mangelerscheinungen bei Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze vermieden werden.
Was versteht man unter dem Begriff „Rohprotein“ ?
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„Rohprotein“ ist der gesetzlich
vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen
Eiweiße (Proteine) erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohprotein =
Eiweiß.
Eiweiß ist praktisch in jeder Körperzelle der Hunde und Katzen vorhanden und spielt bei allen Lebensvorgängen eine ganz wichtige Rolle. Eiweiß ist daher ein ganz besonders wichtiger Nährstoff, dem deshalb auch in der Ernährung eine große Bedeutung zugemessen werden muß.
Warum aber reagieren Hunde oder Katzen sehr unterschiedlich auf verschiedene Futter, die nach der Deklaration auf der Verpackung (auf Rohproteingehalt) gleiche Eiweißgehalte haben? Nun, das hängt mit der Zusammensetzung des verwendeten Futtereiweißes und mit den Verdauungs- und Stoffwechselprozessen zusammen.
Sie können sich - vereinfacht gesagt - Futtereiweiß wie eine Perlenkette vorstellen, bei der die Perlen die sogenannten Aminosäuren sind. Von diesen gibt es etwa 20 verschiedene. Die Reihenfolge dieser Aminosäuren an der Perlenschnur ist erblich festgelegt und charakteristisch für jedes Eiweißteilchen. Das gilt natürlich auch für das Körpereiweiß der Katze bzw. des Hundes. Einige der Eiweißbausteine, die Aminosäuren, müssen unbedingt im Futter in ausreichender Menge vorhanden sein, weil der Hund bzw. die Katze keinerlei Möglichkeit hat, diese sogenannten essentiellen Aminosäuren selbst herzustellen oder sie durch andere Stoffe zu ersetzen. Wenn man dann noch weiß, dass die Verdauungsenzyme im Prinzip nichts anderes machen, als die Schnur der Perlenkette, die die einzelnen Aminosäuren zusammenhält durchzuschneiden, wird klar, das der Hund und die Katze mehr auf die richtige Aminosäurenversorgung angewiesen ist, als auf die Versorgung, die lediglich Eiweiß als solches berücksichtigt. Im Darm wird das Eiweiß wie gesagt in seine Einzelbausteine, die Aminosäuren zerlegt, und diese werden dann aus dem Darm ins Blut übernommen und an die Stellen transportiert, an denen der Hund oder die Katze körpereigenes Eiweiß aufbauen muss. Dazu stehen aber dann nur die Aminosäuren zur Verfügung, die aus dem Futter in den Organismus aufgenommen werden können. Je hochwertiger das Futter, d.h. je genauer die Aminosäurezusammensetzung des Futtereiweißes dem Bedarf des Hundes oder der Katze entspricht, desto besser kann das Futtereiweiß verwertet werden. Je besser aber das Futtereiweiß verwertet wird, desto geringer kann auch der Eiweißgehalt des Futters sein, um beispielsweise den Hund bedarfsgerecht mit allen Aminosäuren zu versorgen. Hier liegt auch eine wesentliche Ursache für die uns von Züchtern immer wieder bestätigte Beobachtung, das die Verfütterung unserer Produkte zu besseren Fütterungserfolgen führen, als Produkte von Mitbewerbern mit vergleichsweise höheren Proteingehalten. Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass überschüssiges Eiweiß zu Harnstoff abgebaut werden muss, was nicht nur zu Energieverlusten sondern darüber hinaus zu einer unnötigen Belastung des Stoffwechsels und bestimmter Organe (Leber, Nieren) führen kann. Und das muss sicher nicht sein. Nicht die Konzentration sondern die Qualität des Eiweißes im Futter macht’s eben aus.
Eiweiß ist praktisch in jeder Körperzelle der Hunde und Katzen vorhanden und spielt bei allen Lebensvorgängen eine ganz wichtige Rolle. Eiweiß ist daher ein ganz besonders wichtiger Nährstoff, dem deshalb auch in der Ernährung eine große Bedeutung zugemessen werden muß.
Warum aber reagieren Hunde oder Katzen sehr unterschiedlich auf verschiedene Futter, die nach der Deklaration auf der Verpackung (auf Rohproteingehalt) gleiche Eiweißgehalte haben? Nun, das hängt mit der Zusammensetzung des verwendeten Futtereiweißes und mit den Verdauungs- und Stoffwechselprozessen zusammen.
Sie können sich - vereinfacht gesagt - Futtereiweiß wie eine Perlenkette vorstellen, bei der die Perlen die sogenannten Aminosäuren sind. Von diesen gibt es etwa 20 verschiedene. Die Reihenfolge dieser Aminosäuren an der Perlenschnur ist erblich festgelegt und charakteristisch für jedes Eiweißteilchen. Das gilt natürlich auch für das Körpereiweiß der Katze bzw. des Hundes. Einige der Eiweißbausteine, die Aminosäuren, müssen unbedingt im Futter in ausreichender Menge vorhanden sein, weil der Hund bzw. die Katze keinerlei Möglichkeit hat, diese sogenannten essentiellen Aminosäuren selbst herzustellen oder sie durch andere Stoffe zu ersetzen. Wenn man dann noch weiß, dass die Verdauungsenzyme im Prinzip nichts anderes machen, als die Schnur der Perlenkette, die die einzelnen Aminosäuren zusammenhält durchzuschneiden, wird klar, das der Hund und die Katze mehr auf die richtige Aminosäurenversorgung angewiesen ist, als auf die Versorgung, die lediglich Eiweiß als solches berücksichtigt. Im Darm wird das Eiweiß wie gesagt in seine Einzelbausteine, die Aminosäuren zerlegt, und diese werden dann aus dem Darm ins Blut übernommen und an die Stellen transportiert, an denen der Hund oder die Katze körpereigenes Eiweiß aufbauen muss. Dazu stehen aber dann nur die Aminosäuren zur Verfügung, die aus dem Futter in den Organismus aufgenommen werden können. Je hochwertiger das Futter, d.h. je genauer die Aminosäurezusammensetzung des Futtereiweißes dem Bedarf des Hundes oder der Katze entspricht, desto besser kann das Futtereiweiß verwertet werden. Je besser aber das Futtereiweiß verwertet wird, desto geringer kann auch der Eiweißgehalt des Futters sein, um beispielsweise den Hund bedarfsgerecht mit allen Aminosäuren zu versorgen. Hier liegt auch eine wesentliche Ursache für die uns von Züchtern immer wieder bestätigte Beobachtung, das die Verfütterung unserer Produkte zu besseren Fütterungserfolgen führen, als Produkte von Mitbewerbern mit vergleichsweise höheren Proteingehalten. Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass überschüssiges Eiweiß zu Harnstoff abgebaut werden muss, was nicht nur zu Energieverlusten sondern darüber hinaus zu einer unnötigen Belastung des Stoffwechsels und bestimmter Organe (Leber, Nieren) führen kann. Und das muss sicher nicht sein. Nicht die Konzentration sondern die Qualität des Eiweißes im Futter macht’s eben aus.
Wird für die Herstellung von bosch Tiernahrung Soja verwendet ?
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Nein, wir verwenden weder Sojaproteine noch
Sojaöle. Sojaeiweiße sind zwar auf der einen Seite sehr preisgünstig,
enthalten aber (auch nach einer ausreichenden Erhitzung) noch eine
Reihe von schwer verdaulichen Kohlenhydraten, die zu weichem Kot und zu
Blähungen führen können. Zudem wird der weltweit überwiegende Anteil
des Sojaanbaus zwischenzeitlich mit gentechnisch bearbeiteten Saatgut
durchgeführt.
Werden für die Herstellung von bosch Tiernahrung Tiermehle (sogenannte „Kadavermehle“) verwendet ?
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Nein. Hierzu muss darauf hinwiesen, dass es
seit dem Jahre 2001 (also seit der BSE-Krise) streng verboten ist,
Tiermehle oder andere Produkte (z.B. Fette) aus den
Tierkörperbeseitigungsanstalten zu Futterzwecken zu verwenden. Dies
trifft auch für das Heimtierfutter zu. Für die Herstellung von
Tierfutter und damit auch für Heimtierfutter dürfen seit 2002 nur
Produkte von genusstauglichen Tieren, d.h. von Tieren die tierärztlich
untersucht und für die Schlachtung für den menschlichen Verzehr
bestimmt und freigegeben sind, verwendet werden. Dies ist ein in der
gesamten EU gültiges Gesetz.
Wir können Ihnen aber bestätigen, dass wir auch vor dieser jetzt gültigen gesetzlichen Regelung zu keiner Zeit für unsere Heimtiernahrung Tiermehle oder Fette aus Tierkörperbeseitigungsanstalten verwendet haben. Wir haben schon immer ausschließlich Produkte von für den normalen menschlichen Verzehr geschlachteten Tieren verwendet. Insofern war auch die neue gesetzliche Regelung für uns kein Problem.
Wir können Ihnen aber bestätigen, dass wir auch vor dieser jetzt gültigen gesetzlichen Regelung zu keiner Zeit für unsere Heimtiernahrung Tiermehle oder Fette aus Tierkörperbeseitigungsanstalten verwendet haben. Wir haben schon immer ausschließlich Produkte von für den normalen menschlichen Verzehr geschlachteten Tieren verwendet. Insofern war auch die neue gesetzliche Regelung für uns kein Problem.
Braucht mein Hund unbedingt eine Abwechslung in seinem Speiseplan ?
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Grundsätzlich benötigt der Hund keine Abwechslung in seinem Speiseplan. Sie vertragen über Jahre hinweg
das gleiche Futter, wenn dies ausgewogen und bedarfsgerecht ist.
Wie sollte ich das Futter für meinen Hund zubereiten ?
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Grundsätzlich können alle unsere Futtermittel
trocken angeboten werden, wenn gleichzeitig ausreichend frisches Wasser
zur Verfügung steht. Durch die intensive Aufbereitung der Extrudate und
Getreideflocken ist bereits eine optimale Verdauung und Verwertung des
Futters erreicht. Anfeuchten des Futters kann deshalb im Einzelfall
auch nur zu einer verbesserten Aufnahme des Futters, insbesondere bei
Mischungen aus Extrudaten und Getreideflocken, führen. Um die
akzeptanzverbessernde Wirkung des Anfeuchtens mit temperiertem Wasser
auszunutzen, reichen im allgemeinen 10 bis 15 Minuten Einweichdauer
aus.
Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei den Junghunden und den ausgewachsenen Hunden spielt die richtige Futterzubereitung bei den Welpen eine ganz besonders wichtige Rolle. Fehler in der Futterzubereitung können hier schnell zu unerwünschten Verdauungsstörungen führen. Wir geben daher für die Futterzubereitung für Welpen folgende grundsätzlichen Empfehlungen:
1. Das Welpenfutter in den ersten 2 - 3 Monaten grundsätzlich nur eingeweicht verfüttern.
2. Die Flüssigkeit für das Einweichen des Welpenfutters (Wasser oder besser noch Welpenmilch) sollte in den ersten Wochen so angewärmt werden, dass der fertige Futterbrei bei der Verfütterung möglichst noch 36 - 37o C aufweist. Aber Vorsicht, nicht zu heiß verfüttern!
3. Die Welpen sollten ab der 3. - 4. Lebenswoche langsam an das Welpenfutter gewöhnt werden. Dazu sollten in den ersten Tagen nur einige Kroketten in den Napf mit temperiertem Wasser oder Welpenmilch eingeweicht und die Menge an Trockenfutter dann langsam gesteigert werden. Im Allgemeinen könne bis zum Ende der 4. Lebenswoche bis zu 15 g Welpenfutter je kg Lebendgewicht des Welpen angeboten werden. In der 5. Lebenswoche werden bis zu 20 g je kg, in der 6. Lebenswoche bis zu 30 g je kg Lebendgewicht des Welpen empfohlen. Wenn die Welpen 30 - 40 g je Futter je kg Lebendgewicht regelmäßig aufnehmen, können sie problemloser von der Mutterhündin abgesetzt werden. Nach dem Absetzen sollte die Futtermenge in den ersten Tagen beibehalten werden. Nach ca. einer Woche kann dann die Futtergabe entsprechend den Fütterungstabellen gesteigert werden.
4. Das Welpenfutter sollte nicht zu breiig oder gar dünnflüssig angeboten werden. Wir empfehlen je 100 g Welpen-Trockennahrung 100 ml Flüssigkeit (temperiertes Wasser oder Welpenmilch). Da durch dieses Mischungsverhältnis der Gesamt-Flüssigkeitsbedarf der Welpen nicht ganz gedeckt wird, sollte den Welpen zusätzlich immer frisches, wenn möglich temperiertes Wasser bereitgestellt werden.
Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei den Junghunden und den ausgewachsenen Hunden spielt die richtige Futterzubereitung bei den Welpen eine ganz besonders wichtige Rolle. Fehler in der Futterzubereitung können hier schnell zu unerwünschten Verdauungsstörungen führen. Wir geben daher für die Futterzubereitung für Welpen folgende grundsätzlichen Empfehlungen:
1. Das Welpenfutter in den ersten 2 - 3 Monaten grundsätzlich nur eingeweicht verfüttern.
2. Die Flüssigkeit für das Einweichen des Welpenfutters (Wasser oder besser noch Welpenmilch) sollte in den ersten Wochen so angewärmt werden, dass der fertige Futterbrei bei der Verfütterung möglichst noch 36 - 37o C aufweist. Aber Vorsicht, nicht zu heiß verfüttern!
3. Die Welpen sollten ab der 3. - 4. Lebenswoche langsam an das Welpenfutter gewöhnt werden. Dazu sollten in den ersten Tagen nur einige Kroketten in den Napf mit temperiertem Wasser oder Welpenmilch eingeweicht und die Menge an Trockenfutter dann langsam gesteigert werden. Im Allgemeinen könne bis zum Ende der 4. Lebenswoche bis zu 15 g Welpenfutter je kg Lebendgewicht des Welpen angeboten werden. In der 5. Lebenswoche werden bis zu 20 g je kg, in der 6. Lebenswoche bis zu 30 g je kg Lebendgewicht des Welpen empfohlen. Wenn die Welpen 30 - 40 g je Futter je kg Lebendgewicht regelmäßig aufnehmen, können sie problemloser von der Mutterhündin abgesetzt werden. Nach dem Absetzen sollte die Futtermenge in den ersten Tagen beibehalten werden. Nach ca. einer Woche kann dann die Futtergabe entsprechend den Fütterungstabellen gesteigert werden.
4. Das Welpenfutter sollte nicht zu breiig oder gar dünnflüssig angeboten werden. Wir empfehlen je 100 g Welpen-Trockennahrung 100 ml Flüssigkeit (temperiertes Wasser oder Welpenmilch). Da durch dieses Mischungsverhältnis der Gesamt-Flüssigkeitsbedarf der Welpen nicht ganz gedeckt wird, sollte den Welpen zusätzlich immer frisches, wenn möglich temperiertes Wasser bereitgestellt werden.
Wie viel Futter braucht mein Hund ?
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Die Futtermittel für Hunde weisen je nach
ihrer Zusammensetzung und dem angewandten Herstellungsverfahren sehr
unterschiedliche spezifische Gewichte auf, weshalb bei einem Wechsel
des Futters unbedingt geprüft werden muss, wie viel Gramm Futter das
für die Futtervorlage verwendete Gefäß tatsächlich fasst. Anschließend
ist dann die neue Futtermenge entsprechend anzupassen. Ansonsten
besteht nach dem Wechsel auf ein neues Futter die Gefahr der Über- bzw.
Unterversorgung. Also vergessen Sie nicht, das neue Futter erst einmal
zu wiegen!
Die in den Fütterungstabellen angegebenen Futtermengen sind Anhaltswerte, die im Einzelfall unter Umständen unter- oder überschritten werden müssen, je nach Haltungsbedingungen und Veranlagung des Hundes. Das kritische Auge des Tierhalters und im Einzelfall auch einmal eine Kontrollwiegung des Hundes sind für die wichtige Feineinstellung der richtigen Futtermenge sehr wichtig. Ausgewachsene Hunde sollten so gefüttert werden, dass sie ihr Gewicht im rassespezifischen Bereich halten.
Tasten Sie dazu Ihren Hund immer wieder einmal mit den Fingerspitzen an den Rippen ab. Sie sollten das Gefühl haben, dass bei Ihrem Hund zwischen der Haut und den Rippen noch eine dünne Schicht fühlbar ist. Dann stimmt die Konstitution Ihres Hundes.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Haut Ihres Hundes nahezu unmittelbar auf den Rippen aufliegt, und Ihr Hund auch sonst sehr dünn und knochig aussieht, ist dies ein Zeichen, dass Ihr Hund zu wenig Nährstoffe bekommt (wenn er ansonsten gesund ist). Sie sollten dann die Futtermenge in einem ersten Schritt etwas steigern (ca. 10 – 15 %) oder auf ein entsprechend konzentrierteres Futter (also auf ein Futter mit höherem Fettgehalt) umstellen. Anschließend beobachten Sie Ihren Hund eine zeit lang und tasten ihn wieder ab. Sollte sich die gewünschte Körperkonstitution immer noch nicht einstellen, ist die Futtermenge vorsichtig noch weiter zu erhöhen.
Sollten Sie aber das Gefühl haben, dass die Rippen bei dem Abtasten nur ganz verschwommen unter einer deutlichen Fettschicht zu ertasten sind, ist Ihr Hund übergewichtig und muss „abgespeckt werden“. Dazu sollten Sie erst einmal alle zusätzlichen „Belohnungen“ und „Sonderzuteilungen“ reduzieren, auch wenn sie noch so gut gemeint sind. Sollte das nicht reichen, müssen Sie die Futtermenge des Hauptfutters weiter reduzieren oder auf energiereduzierte „Light“ Produkte umstellen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass es sich auch tatsächlich um Light Produkte handelt. Diese sollten eigentlich nicht mehr als 7 % Fett (Rohfett max. 7 % besser noch niedriger) enthalten. Zudem sollte der Energiegehalt durch einen höheren Ballaststoffanteil weiter verringert sein (Rohfaseranteil min. 4 %, besser noch höher). Denken Sie bei aller Liebe zu Ihrem Hund daran, dass für ihn Übergewicht zu nahezu den gleichen grundsätzlichen Problemen führt wie dies beim Menschen der Fall ist (Herz-Kreislauf, Gelenke und Skelett, Widerstandkraft, Fruchtbarkeit usw.).
Die in den Fütterungstabellen angegebenen Futtermengen sind Anhaltswerte, die im Einzelfall unter Umständen unter- oder überschritten werden müssen, je nach Haltungsbedingungen und Veranlagung des Hundes. Das kritische Auge des Tierhalters und im Einzelfall auch einmal eine Kontrollwiegung des Hundes sind für die wichtige Feineinstellung der richtigen Futtermenge sehr wichtig. Ausgewachsene Hunde sollten so gefüttert werden, dass sie ihr Gewicht im rassespezifischen Bereich halten.
Tasten Sie dazu Ihren Hund immer wieder einmal mit den Fingerspitzen an den Rippen ab. Sie sollten das Gefühl haben, dass bei Ihrem Hund zwischen der Haut und den Rippen noch eine dünne Schicht fühlbar ist. Dann stimmt die Konstitution Ihres Hundes.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Haut Ihres Hundes nahezu unmittelbar auf den Rippen aufliegt, und Ihr Hund auch sonst sehr dünn und knochig aussieht, ist dies ein Zeichen, dass Ihr Hund zu wenig Nährstoffe bekommt (wenn er ansonsten gesund ist). Sie sollten dann die Futtermenge in einem ersten Schritt etwas steigern (ca. 10 – 15 %) oder auf ein entsprechend konzentrierteres Futter (also auf ein Futter mit höherem Fettgehalt) umstellen. Anschließend beobachten Sie Ihren Hund eine zeit lang und tasten ihn wieder ab. Sollte sich die gewünschte Körperkonstitution immer noch nicht einstellen, ist die Futtermenge vorsichtig noch weiter zu erhöhen.
Sollten Sie aber das Gefühl haben, dass die Rippen bei dem Abtasten nur ganz verschwommen unter einer deutlichen Fettschicht zu ertasten sind, ist Ihr Hund übergewichtig und muss „abgespeckt werden“. Dazu sollten Sie erst einmal alle zusätzlichen „Belohnungen“ und „Sonderzuteilungen“ reduzieren, auch wenn sie noch so gut gemeint sind. Sollte das nicht reichen, müssen Sie die Futtermenge des Hauptfutters weiter reduzieren oder auf energiereduzierte „Light“ Produkte umstellen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass es sich auch tatsächlich um Light Produkte handelt. Diese sollten eigentlich nicht mehr als 7 % Fett (Rohfett max. 7 % besser noch niedriger) enthalten. Zudem sollte der Energiegehalt durch einen höheren Ballaststoffanteil weiter verringert sein (Rohfaseranteil min. 4 %, besser noch höher). Denken Sie bei aller Liebe zu Ihrem Hund daran, dass für ihn Übergewicht zu nahezu den gleichen grundsätzlichen Problemen führt wie dies beim Menschen der Fall ist (Herz-Kreislauf, Gelenke und Skelett, Widerstandkraft, Fruchtbarkeit usw.).
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Gemüse“ zu verstehen ?
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Wir verwenden in unserem Futter getrocknete Karotten, Erbsen, Lauch und Spinat. Gekauft wird bei deutschen Händlern.
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Hefen“ zu verstehen ?
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Hierbei handelt es sich um schonend getrocknete Bierhefe aus deutschen Brauereien.
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Werden bei der Herstellung von bosch Tiernahrung Konservierungsstoffe zugesetzt ?
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Nein. Konservierungsstoffe haben die
Eigenschaft, den mikrobiellen Verderb eines Futtermittels oder
Lebensmittels (z.B. Verschimmeln) zu verhindern Der Zusatz von
Konservierungsstoffen macht keinen Sinn, da unser Futter durch den
Trocknungsvorgang haltbar gemacht wird. Durch die schonende Trocknung
wird den Verderbniserregern die Lebensgrundlage entzogen, so dass sie
sich gar nicht entwickeln können. Durch den Verzicht auf
Konservierungsstoffe ist es aber notwendig, unser Futter kühl und
trocken zu lagern, damit keine Feuchtigkeit in das Futter kommt.
Übrigens müssen die Konservierungsstoffe auf der Verpackung angegeben werden. Dabei gilt die Vorschrift, dass bei Verpackungen unter 10 kg Nettoinhalt nur der Hinweis erfolgen muss: „Mit Konservierungsstoff (bzw. konserviert mit) EG-Zusatzstoffe“. Bei Verpackungen über 10 kg Nettoinhalt müssen die Namen der verwendeten Konservierungsstoffe angegeben werden: (z.B.) Mit Konservierungsstoff (bzw. konserviert mit): XYZ...
Häufig werden aber auch die Antioxidantien fälschlicherweise als Konservierungsstoffe bezeichnet. Antioxidantien dienen jedoch nicht der Konservierung des Futters, sondern schützen die empfindlichen Vitamine und essentiellen Fettsäuren vor einem Abbau durch den Luftsauerstoff (durch Oxidation). >weitere Erläuterungen zu Antioxidantien finden Sie ebenfalls in der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“
Übrigens müssen die Konservierungsstoffe auf der Verpackung angegeben werden. Dabei gilt die Vorschrift, dass bei Verpackungen unter 10 kg Nettoinhalt nur der Hinweis erfolgen muss: „Mit Konservierungsstoff (bzw. konserviert mit) EG-Zusatzstoffe“. Bei Verpackungen über 10 kg Nettoinhalt müssen die Namen der verwendeten Konservierungsstoffe angegeben werden: (z.B.) Mit Konservierungsstoff (bzw. konserviert mit): XYZ...
Häufig werden aber auch die Antioxidantien fälschlicherweise als Konservierungsstoffe bezeichnet. Antioxidantien dienen jedoch nicht der Konservierung des Futters, sondern schützen die empfindlichen Vitamine und essentiellen Fettsäuren vor einem Abbau durch den Luftsauerstoff (durch Oxidation). >weitere Erläuterungen zu Antioxidantien finden Sie ebenfalls in der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“
Werden bei der Herstellung von bosch Tiernahrung Antioxidantien zugesetzt ?
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Ja. Da über die Antioxidantien viele Gerüchte und Unwahrheiten verbreitet werden, hier noch einige Zusatzinformationen:
1. Was bewirken Antioxidantien eigentlich ?
Die Futtermittel für Hunde und Katzen müssen Fette bzw. bestimmte essentielle Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure u.a. Ω-3- bzw. Ω-6-Fettsäuren) und Vitamine (z.B. Vitamin A, Vitamin E, Vitamin K) enthalten. Diese lebenswichtigen Nahrungsbestandteile sind jedoch bei der Lagerung einer ständigen Belastung ausgesetzt und werden daher mit der Zeit zerstört bzw. abgebaut. Auslösender Faktor für die Zerstörung der Fettsäuren und Vitamine ist dabei der Sauerstoff aus der Luft. Verstärkt wird die Wirkung noch durch Wärme, ultraviolette Strahlung und bestimmte Zusatzstoffe. Der Sauerstoff greift die ungesättigten Fettsäuren und Vitamine an, es entsteht ein „Fettsäurenradikal“, das wiederum andere Fettsäuren und Vitamine angreift und so einen sich selbst aufrecht erhaltenden Zerfalls-Prozess einleitet. Der Abbau-Prozess läuft selbstständig weiter, bis alle essentiellen Fettsäuren und Vitamine abgebaut sind. Es entstehen dann die sogenannten Peroxide, Aldehyde, Säuren und Polymerisationsprodukte, die für den üblen Geruch und Geschmack des Fettes verantwortlich sind. Das Fett wird schließlich ranzig. Dabei entstehen auch für Hunde und Katzen schädliche weitere Abbau-Produkte. Antioxidantien verzögern diesen Abbau-Prozess entscheidend. Wie der Name schon sagt, wirken sie gegen (anti) eine Oxidation von Nährstoffen, insbesondere also den essentiellen Fettsäuren und den Vitaminen. Enthält ein Hunde- oder Katzenfutter keine oder wegen der Abbau-Prozesse zu wenig dieser essentiellen Fettsäuren kommt es bald zu schwer wiegenden Gesundheitsstörungen wie Wachstumsstörungen, rauhem und trockenem Haarkleid, Hautverdickungen, Haarausfällen und erhöhter Infektionsanfälligkeit der Haut. Langanhaltender Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann schließlich auch zu Herzstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Werden auch die Vitamine zerstört, können natürlich zusätzlich auch typische Vitamin-Mangelsymptome bei den Hunden und Katzen auftreten. Die Vitamine und essentiellen Fettsäuren sind also für die Katze und den Hund lebenswichtig und müssen deshalb unbedingt vor dem oxidativen Abbau geschützt werden. Dazu dienen eben die Antioxidantien.
2. Welche Antioxidantien sind zugelassen ?
Derzeit (Stand Frühjahr 2005) sind insgesamt 15 verschiedene Antioxidantien futter-mittelrechtlich zugelassen. Weit verbreitet sind dabei BHA (E 320), BHT (E 321), Propylgallat (E 310), stark tocopherol-haltige Extrakte natürlichen Ursprungs (E 306) sowie verschiedene synthetische Tocopherole.
Für die futtermittelrechtliche Zulassung mussten alle zugelassenen Antioxidantien auf Herz und Nieren geprüft werden, wobei nicht nur die Wirkungsweise sondern auch mögliche schädliche Wirkungen mit geprüft wurden. Die entsprechenden wissenschaftlichen Gremien der Europäischen Union sind gerade dabei, alle Zusatzstoffe neu zu prüfen und zuzulassen. Dafür müssen für diese Zusatzstoffe neue bzw. aktualisierte Nachweise über die Wirksamkeit und die Unschädlichkeit der für die Zulassung angemeldeten Zusatzstoffe vorgelegt werden, um die Sicherheit der Zusatzstoffe weiter zu erhöhen. Dies trifft natürlich auch für die Antioxidantien zu. Dabei konnten bei einigen der Antioxidantien bei extrem hohen Dosierungen Nebenwirkungen nicht völlig ausgeschlossen werden, weshalb der Gesetzgeber für diese Antioxidantien Höchstgehalte in Futtermitteln festgesetzt hat, die in einem Bereich liegen, der so niedrig ist, dass selbst bei zigfacher Überschreitung der zugelassenen Höchstgehalte im Futter noch keinerlei Gefährdung für die Tiere ausgeht. Je nach Produkt müssten die Antioxidantien um das bis 100-fache überdosiert werden, damit schädliche Wirkungen bei Tieren überhaupt auftreten können. Der Gesetzgeber hat also hier einen enorm großen Sicherheits-Bereich eingebaut, um eben die Tiere vor schädlichen Nebenwirkungen zu schützen. Im Gegensatz zu den vielfach geäußerten Meinungen, dass Antioxidantien das Auftreten von Krebs fördern würden, wurde bei vielen Antioxidantien tatsächlich eine genau gegenteilige Wirkung festgestellt. So zeigte beispielsweise Propylgallat eindeutig hemmende Eigenschaften gegenüber dem Auftreten von durch bestimmte Turmor-Auslöser (z.B. Nitrosamine) hervorgerufene Tumore..
Leider wird jedoch von bestimmten Interessen-Gruppen und sicher auch bedingt durch die Konkurrenz-Situation bei den Herstellern der Antioxidantien immer wieder versucht, die Antioxidantien (des jeweils anderen) in Misskredit zu bringen, wobei dann einfach behauptet wird, dass die bei extremen Überdosierungen auftretenden möglichen Nebenwirkungen schon bei normalen Dosierungen im Futter immer vorhanden wären. Dies ist jedoch in keinem der zugelassenen Antioxidantien der Fall. Wenn dies der Fall wäre, wäre das entsprechende Antioxidans erst gar nicht für die Verwendung in Futtermitteln zugelassen worden. Die gesamten Zusatzstoffe und damit auch die Antioxidantien werden auch immer wieder in regelmäßigen Abständen einer neuen Bewertung unterzogen (aktuelle Situation s.o.), um die Wirkungsweise und Sicherheit zu gewährleisten. Die Antioxidantien stellen also eine wichtige und unbedingt notwendige Wirkstoff-Gruppe dar, insbesondere dann, wenn längere Haltbarkeiten der Vitamine und essentiellen Fettsäuren wichtig und auch notwendig sind.
Wir stabilisieren die eingesetzten empfindlichen Fette ausschließlich mit einer Kombination von natürlichen Tocopherolen und Propylgallat. Die Haupt-Stabilisierung erfolgt dabei mit den stark tocopherolhaltigen Extrakten natürlichen Ursprungs, die aus Pflanzenfetten gewonnen werden. Die schützende Wirkung dieser natürlichen Tocopherole wird wesentlich verbessert durch eine zusätzliche geringe Zugabe (im Spurenbereich) von Propylgallat, eine Verbindung aus der ebenfalls in der Natur weit verbreitet vorkommenden Gruppe der Gallate. Im Vergleich zu den „rein chemischen“ Antioxidantien (wie z.B. Ethoxiquin, BHA, BHT) wird dieses Antioxidans deshalb auch im Stoffwechsel auf Grund seiner organischen Struktur einfach wieder abgebaut und verwertet. Durch die von uns verwendete Kombination wirken die Antioxidantien synergistisch, d.h. die Gesamt-Schutzwirkung für die empfindlichen Fette und Vitamine ist besser, als es sich theoretisch aus der Summe der einzelnen Antioxidantien ergeben würde. Die Tocopherole und das Propylgallat sind nicht nur im Tiernahrungsbereich zugelassen, sondern auch für bestimmte Lebensmittel. In diesem Zusammenhang sollte noch zur Richtigstellung erwähnt werden, dass die beim Baby gefundenen Nebenwirkungen (Blausucht) beim Heimtier nicht auftreten können, da die Ursache hierfür in einer Stoffwechsel-Besonderheit des unter 6 Monate alten menschlichen Säuglings begründet ist. Die synthetischen Antioxidantien BHA oder BHT werden von uns nicht verwendet.
Die in den tocopherolhaltigen Extrakten vorhandenen natürlichen Tocopherole gehören zu der gleichen Stoffgruppe wie das Vitamin E, haben jedoch eine erheblich geringere Vitamin-Wirkung wie das eigentliche Vitamin E (Vitamin E-Acetat), das umgekehrt wiederum eine erheblich geringere antioxidative Wirkung im Futter (auf Fette und Vitamine) hat. Vitamin E wirkt umgekehrt im Stoffwechsel der Tiere, wo wiederum die als Antioxidans wirkenden übrigen Tocopherole praktisch keine Wirkung haben.
Zusammenfassend können wir also festhalten, dass es sich bei den Antioxidantien um für die Qualität und vor allen Dingen auch für die Gesundheit der Tiere sehr wichtige Zusatzstoffe handelt, die wissenschaftlich geprüft und in den zugelassenen Dosierungen auch sicher und unbedenklich sind. Die negativen Auswirkungen zerstörter Vitamin und essentiellen Fettsäuren sind in jedem Falle ungleich schädlicher für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hunde und Katzen.
Übrigens müssen die Antioxidantien auf der Verpackung angegeben werden. Dabei gilt die Vorschrift, dass bei Verpackungen unter 10 kg Nettoinhalt nur der Hinweis erfolgen muss: „Mit Antioxidans EG-Zusatzstoffe“. Bei Verpackungen über 10 kg Nettoinhalt müssen die Namen der verwendeten Antioxidantien angegeben werden: (z.B.) Mit Antioxidans: stark tocopherolhaltige Extrakte natürlichen Ursprungs.
1. Was bewirken Antioxidantien eigentlich ?
Die Futtermittel für Hunde und Katzen müssen Fette bzw. bestimmte essentielle Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure u.a. Ω-3- bzw. Ω-6-Fettsäuren) und Vitamine (z.B. Vitamin A, Vitamin E, Vitamin K) enthalten. Diese lebenswichtigen Nahrungsbestandteile sind jedoch bei der Lagerung einer ständigen Belastung ausgesetzt und werden daher mit der Zeit zerstört bzw. abgebaut. Auslösender Faktor für die Zerstörung der Fettsäuren und Vitamine ist dabei der Sauerstoff aus der Luft. Verstärkt wird die Wirkung noch durch Wärme, ultraviolette Strahlung und bestimmte Zusatzstoffe. Der Sauerstoff greift die ungesättigten Fettsäuren und Vitamine an, es entsteht ein „Fettsäurenradikal“, das wiederum andere Fettsäuren und Vitamine angreift und so einen sich selbst aufrecht erhaltenden Zerfalls-Prozess einleitet. Der Abbau-Prozess läuft selbstständig weiter, bis alle essentiellen Fettsäuren und Vitamine abgebaut sind. Es entstehen dann die sogenannten Peroxide, Aldehyde, Säuren und Polymerisationsprodukte, die für den üblen Geruch und Geschmack des Fettes verantwortlich sind. Das Fett wird schließlich ranzig. Dabei entstehen auch für Hunde und Katzen schädliche weitere Abbau-Produkte. Antioxidantien verzögern diesen Abbau-Prozess entscheidend. Wie der Name schon sagt, wirken sie gegen (anti) eine Oxidation von Nährstoffen, insbesondere also den essentiellen Fettsäuren und den Vitaminen. Enthält ein Hunde- oder Katzenfutter keine oder wegen der Abbau-Prozesse zu wenig dieser essentiellen Fettsäuren kommt es bald zu schwer wiegenden Gesundheitsstörungen wie Wachstumsstörungen, rauhem und trockenem Haarkleid, Hautverdickungen, Haarausfällen und erhöhter Infektionsanfälligkeit der Haut. Langanhaltender Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann schließlich auch zu Herzstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Werden auch die Vitamine zerstört, können natürlich zusätzlich auch typische Vitamin-Mangelsymptome bei den Hunden und Katzen auftreten. Die Vitamine und essentiellen Fettsäuren sind also für die Katze und den Hund lebenswichtig und müssen deshalb unbedingt vor dem oxidativen Abbau geschützt werden. Dazu dienen eben die Antioxidantien.
2. Welche Antioxidantien sind zugelassen ?
Derzeit (Stand Frühjahr 2005) sind insgesamt 15 verschiedene Antioxidantien futter-mittelrechtlich zugelassen. Weit verbreitet sind dabei BHA (E 320), BHT (E 321), Propylgallat (E 310), stark tocopherol-haltige Extrakte natürlichen Ursprungs (E 306) sowie verschiedene synthetische Tocopherole.
Für die futtermittelrechtliche Zulassung mussten alle zugelassenen Antioxidantien auf Herz und Nieren geprüft werden, wobei nicht nur die Wirkungsweise sondern auch mögliche schädliche Wirkungen mit geprüft wurden. Die entsprechenden wissenschaftlichen Gremien der Europäischen Union sind gerade dabei, alle Zusatzstoffe neu zu prüfen und zuzulassen. Dafür müssen für diese Zusatzstoffe neue bzw. aktualisierte Nachweise über die Wirksamkeit und die Unschädlichkeit der für die Zulassung angemeldeten Zusatzstoffe vorgelegt werden, um die Sicherheit der Zusatzstoffe weiter zu erhöhen. Dies trifft natürlich auch für die Antioxidantien zu. Dabei konnten bei einigen der Antioxidantien bei extrem hohen Dosierungen Nebenwirkungen nicht völlig ausgeschlossen werden, weshalb der Gesetzgeber für diese Antioxidantien Höchstgehalte in Futtermitteln festgesetzt hat, die in einem Bereich liegen, der so niedrig ist, dass selbst bei zigfacher Überschreitung der zugelassenen Höchstgehalte im Futter noch keinerlei Gefährdung für die Tiere ausgeht. Je nach Produkt müssten die Antioxidantien um das bis 100-fache überdosiert werden, damit schädliche Wirkungen bei Tieren überhaupt auftreten können. Der Gesetzgeber hat also hier einen enorm großen Sicherheits-Bereich eingebaut, um eben die Tiere vor schädlichen Nebenwirkungen zu schützen. Im Gegensatz zu den vielfach geäußerten Meinungen, dass Antioxidantien das Auftreten von Krebs fördern würden, wurde bei vielen Antioxidantien tatsächlich eine genau gegenteilige Wirkung festgestellt. So zeigte beispielsweise Propylgallat eindeutig hemmende Eigenschaften gegenüber dem Auftreten von durch bestimmte Turmor-Auslöser (z.B. Nitrosamine) hervorgerufene Tumore..
Leider wird jedoch von bestimmten Interessen-Gruppen und sicher auch bedingt durch die Konkurrenz-Situation bei den Herstellern der Antioxidantien immer wieder versucht, die Antioxidantien (des jeweils anderen) in Misskredit zu bringen, wobei dann einfach behauptet wird, dass die bei extremen Überdosierungen auftretenden möglichen Nebenwirkungen schon bei normalen Dosierungen im Futter immer vorhanden wären. Dies ist jedoch in keinem der zugelassenen Antioxidantien der Fall. Wenn dies der Fall wäre, wäre das entsprechende Antioxidans erst gar nicht für die Verwendung in Futtermitteln zugelassen worden. Die gesamten Zusatzstoffe und damit auch die Antioxidantien werden auch immer wieder in regelmäßigen Abständen einer neuen Bewertung unterzogen (aktuelle Situation s.o.), um die Wirkungsweise und Sicherheit zu gewährleisten. Die Antioxidantien stellen also eine wichtige und unbedingt notwendige Wirkstoff-Gruppe dar, insbesondere dann, wenn längere Haltbarkeiten der Vitamine und essentiellen Fettsäuren wichtig und auch notwendig sind.
Wir stabilisieren die eingesetzten empfindlichen Fette ausschließlich mit einer Kombination von natürlichen Tocopherolen und Propylgallat. Die Haupt-Stabilisierung erfolgt dabei mit den stark tocopherolhaltigen Extrakten natürlichen Ursprungs, die aus Pflanzenfetten gewonnen werden. Die schützende Wirkung dieser natürlichen Tocopherole wird wesentlich verbessert durch eine zusätzliche geringe Zugabe (im Spurenbereich) von Propylgallat, eine Verbindung aus der ebenfalls in der Natur weit verbreitet vorkommenden Gruppe der Gallate. Im Vergleich zu den „rein chemischen“ Antioxidantien (wie z.B. Ethoxiquin, BHA, BHT) wird dieses Antioxidans deshalb auch im Stoffwechsel auf Grund seiner organischen Struktur einfach wieder abgebaut und verwertet. Durch die von uns verwendete Kombination wirken die Antioxidantien synergistisch, d.h. die Gesamt-Schutzwirkung für die empfindlichen Fette und Vitamine ist besser, als es sich theoretisch aus der Summe der einzelnen Antioxidantien ergeben würde. Die Tocopherole und das Propylgallat sind nicht nur im Tiernahrungsbereich zugelassen, sondern auch für bestimmte Lebensmittel. In diesem Zusammenhang sollte noch zur Richtigstellung erwähnt werden, dass die beim Baby gefundenen Nebenwirkungen (Blausucht) beim Heimtier nicht auftreten können, da die Ursache hierfür in einer Stoffwechsel-Besonderheit des unter 6 Monate alten menschlichen Säuglings begründet ist. Die synthetischen Antioxidantien BHA oder BHT werden von uns nicht verwendet.
Die in den tocopherolhaltigen Extrakten vorhandenen natürlichen Tocopherole gehören zu der gleichen Stoffgruppe wie das Vitamin E, haben jedoch eine erheblich geringere Vitamin-Wirkung wie das eigentliche Vitamin E (Vitamin E-Acetat), das umgekehrt wiederum eine erheblich geringere antioxidative Wirkung im Futter (auf Fette und Vitamine) hat. Vitamin E wirkt umgekehrt im Stoffwechsel der Tiere, wo wiederum die als Antioxidans wirkenden übrigen Tocopherole praktisch keine Wirkung haben.
Zusammenfassend können wir also festhalten, dass es sich bei den Antioxidantien um für die Qualität und vor allen Dingen auch für die Gesundheit der Tiere sehr wichtige Zusatzstoffe handelt, die wissenschaftlich geprüft und in den zugelassenen Dosierungen auch sicher und unbedenklich sind. Die negativen Auswirkungen zerstörter Vitamin und essentiellen Fettsäuren sind in jedem Falle ungleich schädlicher für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hunde und Katzen.
Übrigens müssen die Antioxidantien auf der Verpackung angegeben werden. Dabei gilt die Vorschrift, dass bei Verpackungen unter 10 kg Nettoinhalt nur der Hinweis erfolgen muss: „Mit Antioxidans EG-Zusatzstoffe“. Bei Verpackungen über 10 kg Nettoinhalt müssen die Namen der verwendeten Antioxidantien angegeben werden: (z.B.) Mit Antioxidans: stark tocopherolhaltige Extrakte natürlichen Ursprungs.
Werden bei der Herstellung von bosch Tiernahrung synthetische, künstliche Farbstoffe zugesetzt ?
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Nein. Die Farbunterschiede in den Produkten
werden durch die unterschiedliche Färbung der enthaltenen Rohstoffe,
Vitamine und Spurenelemente hervorgerufen. Daher sind die farblichen
Unterschiede auch nur schwach ausgeprägt, im Vergleich zu
Futtermitteln, die mit synthetischen Farbstoffe angereichert sind.
Übrigens müssen die künstliche Farbstoffe auf der Verpackung angegeben werden. Dabei gilt die Vorschrift, dass bei Verpackungen unter 10 kg Nettoinhalt nur der Hinweis erfolgen muss: „Mit Farbstoff (bzw. gefärbt mit) EG-Zusatzstoffe“. Bei Verpackungen über 10 kg Nettoinhalt müssen die Namen der verwendeten Farbstoffe angegeben werden: (z.B.) Mit Farbstoff (bzw. gefärbt mit): XYZ...
Übrigens müssen die künstliche Farbstoffe auf der Verpackung angegeben werden. Dabei gilt die Vorschrift, dass bei Verpackungen unter 10 kg Nettoinhalt nur der Hinweis erfolgen muss: „Mit Farbstoff (bzw. gefärbt mit) EG-Zusatzstoffe“. Bei Verpackungen über 10 kg Nettoinhalt müssen die Namen der verwendeten Farbstoffe angegeben werden: (z.B.) Mit Farbstoff (bzw. gefärbt mit): XYZ...
Werden bei der Entwicklung von bosch Tiernahrung Tierversuche durchgeführt ?
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Nein. Die Einstellung unseres Unternehmens zu Tierversuchen ist in unserem Qualitäts-Managment-Handbuch ganz klar festgelegt:
Die Entwicklung neuer Produkte berücksichtigt bei bosch-Tiernahrung nur Projekte, die auf bereits ausreichend wissenschaftlich erforschten und anerkannten Grundlagen basieren. Die Durchführung von Tierversuchen, die zu gravierenden Eingriffen bei den Tieren führen würden, oder die mit irgendwelchen Schmerzen oder Leiden verbunden wären, werden von uns strikt abgelehnt. Wir verurteilen daher auch die in der vergangenen Zeit bekannt gewordenen mit Qualen und Schmerzen verbundenen Tierversuche, die leider nach Pressemitteilungen auch von einigen Tiernahrungsunternehmen durchgeführt worden sind. Wir sind der Meinung, dass viele Tierversuche und die damit einhergehenden Leiden und Schmerzen für die Tiere in sehr vielen Fällen in keinem überhaupt vertretbaren Verhältnis zu den Erkenntnissen und Konsequenzen stehen, zu deren Zweck solche Versuche vielfach durchgeführt werden. Es drängt sich sogar manchmal der Eindruck auf, dass solche Versuche lediglich als Deckmantel für spätere Marketingaussagen in Prospekten usw. missbraucht werden.
Natürlich müssen wir auch unsere Produkte immer wieder einer „Bewertung“ durch die Tiere unterziehen, um beispielsweise den Einfluss neuer Rohstoffe, neuer Herstellungsverfahren usw. auf die Qualität unserer Produkte besser bewerten zu können. Hunde und Katzen sind lebende Geschöpfe, bei denen die Reaktionen nicht einfach– wie bei Maschinen – voraus berechnet werden können. Die im Rahmen der Produktentwicklung also gegebenenfalls vorgesehenen Akzeptanzteste dienen dabei aber lediglich der Überprüfung der Akzeptanz und Bekömmlichkeit des Futters. Dabei werden neben dem Fressverhalten die Kotkonsistenz, die Fellqualität und gegebenenfalls die allgemeine Entwicklung und der Zustand der Tiere optisch durch die Tierhalter beurteilt. Die Akzeptanzteste werden entweder in Privathaushalten oder in geeigneten Zwingeranlagen und – wie gesagt - grundsätzlich durch die Halter der Tiere selbst durchgeführt. Da der Tierhalter selbst ein großes Interesse daran hat, seinem Tier jede „Unannehmlichkeit“ zu ersparen, haben die von uns durchgeführten Akzeptanzteste sicherlich nichts mit den angesprochenen „Tierversuchen“ gemeinsam.
Die Entwicklung neuer Produkte berücksichtigt bei bosch-Tiernahrung nur Projekte, die auf bereits ausreichend wissenschaftlich erforschten und anerkannten Grundlagen basieren. Die Durchführung von Tierversuchen, die zu gravierenden Eingriffen bei den Tieren führen würden, oder die mit irgendwelchen Schmerzen oder Leiden verbunden wären, werden von uns strikt abgelehnt. Wir verurteilen daher auch die in der vergangenen Zeit bekannt gewordenen mit Qualen und Schmerzen verbundenen Tierversuche, die leider nach Pressemitteilungen auch von einigen Tiernahrungsunternehmen durchgeführt worden sind. Wir sind der Meinung, dass viele Tierversuche und die damit einhergehenden Leiden und Schmerzen für die Tiere in sehr vielen Fällen in keinem überhaupt vertretbaren Verhältnis zu den Erkenntnissen und Konsequenzen stehen, zu deren Zweck solche Versuche vielfach durchgeführt werden. Es drängt sich sogar manchmal der Eindruck auf, dass solche Versuche lediglich als Deckmantel für spätere Marketingaussagen in Prospekten usw. missbraucht werden.
Natürlich müssen wir auch unsere Produkte immer wieder einer „Bewertung“ durch die Tiere unterziehen, um beispielsweise den Einfluss neuer Rohstoffe, neuer Herstellungsverfahren usw. auf die Qualität unserer Produkte besser bewerten zu können. Hunde und Katzen sind lebende Geschöpfe, bei denen die Reaktionen nicht einfach– wie bei Maschinen – voraus berechnet werden können. Die im Rahmen der Produktentwicklung also gegebenenfalls vorgesehenen Akzeptanzteste dienen dabei aber lediglich der Überprüfung der Akzeptanz und Bekömmlichkeit des Futters. Dabei werden neben dem Fressverhalten die Kotkonsistenz, die Fellqualität und gegebenenfalls die allgemeine Entwicklung und der Zustand der Tiere optisch durch die Tierhalter beurteilt. Die Akzeptanzteste werden entweder in Privathaushalten oder in geeigneten Zwingeranlagen und – wie gesagt - grundsätzlich durch die Halter der Tiere selbst durchgeführt. Da der Tierhalter selbst ein großes Interesse daran hat, seinem Tier jede „Unannehmlichkeit“ zu ersparen, haben die von uns durchgeführten Akzeptanzteste sicherlich nichts mit den angesprochenen „Tierversuchen“ gemeinsam.
Wird bei der Herstellung von bosch Tiernahrung Vitamin K3 zugesetzt ?
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Ja. Da über die Vitamin K3 viele Gerüchte und Unwahrheiten verbreitet werden, hier noch einige Zusatzinformationen:
Seit einigen Jahren gibt es Diskussionen über die angebliche schädliche Nebenwirkung von Vitamin K3. Hierzu können wir Ihnen mitteilen, dass diese Diskussionen unseren derzeitigen Informationen nach jeglicher fachlicher Grundlage entbehren. Es gibt bis zum heutigen Tag keine tatsächliche wissenschaftlich fundierte Untersuchung gibt, die die angebliche schädliche Nebenwirkung von Vitamin K3 in den üblicherweise in der Tiernahrung verwendeten Dosierungen tatsächlich nachweist. Alle Hinweise dieser Art gehen immer wieder auf die gleiche Ursprungsquelle zurück. Leider werden solche Fehlinformationen offensichtlich von "selbst ernannten Fachleuten" bewusst gestreut und von "Sensationspresse" schnell übernommen, ohne die ursprünglichen Quellen und deren tatsächlichen Wahrheitsgehalt sorgfältig zu prüfen.
Die tierärztliche Hochschule Hannover hat aktuelle Untersuchungen zu der Frage der Nebenwirkungen von Vitamin K3 durchgeführt. Eine sechsmonatige Verabreichung eines Futters mit 200 mg Vitamin K3 blieb bei Agaporiden ohne jegliche nachteilige Wirkung auf die Gesundheit*. Somit konnte keine der im Internet aufgestellten Behauptungen bestätigt werden.
In gleicher Weise hat auch der Sachverständigenrat des Bundesinstituts für Risikobewertung im August 2004 Stellung wie folgt bezogen: „Nach übereinstimmender Auffassung der Teilnehmer am Sachverständigen-Gespräch liegen keine wissenschaftlich begründeten Hinweise vor, die zwingend eine Nachbewertung von Vitamin K bzw. Vitamin K-aktiven Substanzen derzeit erforderlich erscheinen lassen“.
Dies sehen offensichtlich auch die wissenschaftlichen Gremien der Europäischen Union so. Auch die EU sieht aktuell in Bezug auf die Zulassung von Vitamin K3 als Futtermittelzusatzstoff keinerlei Handlungsbedarf. Derzeit werden alle in der EU zugelassenen Zusatzstoffe (also auch die Vitamine) einer neuen Überprüfung durch die Fachgremien der EU unterzogen, in der auch möglicherweise bekannt gewordene Nebenwirkungen nachgeprüft werden. Dies geschieht nicht etwa, weil Zweifel an der Sicherheit oder Wirksamkeit von Futtermittel-Zusatzstoffen wie auch Vitaminen bestehen, sondern im Rahmen einer allgemeinen Neubewertung nach der neuen Futterzusatzstoffverordnung (VO (EG) Nr. 1831/2003 vom 22.09.2003). Das Verbot des Einsatzes von Vitamin K3 beim Menschen beruht auf der Besonderheit, dass neugeborene Babies das für die Umsetzung von Vitamin K3 notwendige Enzym noch nicht in ausreichender Menge besitzen und bilden können. Dieser "Defekt" gilt allerdings nur für den Menschen. Bei Tieren (Geflügel) wurden Versuche mit 1000-facher Überdosierung gemacht, ohne dass sich negative Nebenerscheinungen gezeigt haben. In den Internetseiten werden z.T. Versuche aufgeführt, bei denen das Vitamin K3 in überhöhten Dosierungen direkt unter die Haut oder in die Muskeln gespritzt wurde. Dies sind Methoden, die mit der Verfütterung von Vitamin K3 überhaupt nicht zu vergleichen sind, da sie nicht dem normalen Aufnahmeweg bei den Tieren entsprechen. Nach dem derzeitigen objektiven Kenntnisstand ist also an den kritischen Äußerungen über Vitamin K3 nichts dran. Wir werden natürlich die weitere Entwicklung immer im Auge behalten.
Nun wird von den Gegnern des Einsatzes von Vitamin K3 gefordert, an Stelle von Vitamin K3 Vitamin K1 einzusetzen. Das immer so hervorgehobene Vitamin K1 wurde unserer Informationen nach im Futtermittelbereich bisher überhaupt nicht in nennenswertem Umfang verwendet, weil es auch große technologische Nachteile hat. So ist beispielsweise die Stabilität von Vitamin K1 wesentlich schlechter als die von Vitamin K3. Und was nützt dem Tier ein Vitaminzusatz, der nicht stabil ist. Ganz nebenbei bemerkt war Vitamin K1 bis 1999 überhaupt nicht für die Fütterung von Tieren zugelassen. Bis zum Jahre 1999 haben also alle Tiere nur Vitamin K3 erhalten. Wenn dieses Vitamin wirklich so gefährlich gewesen wäre, wie dies nun behauptet wird, hätten wir schon immer, also seit dem es Futter gibt, nur noch kranke Tiere haben müssen. Und dies ist nun wahrlich nicht der Fall, ganz im Gegenteil. Schon daraus leitet sich ab, dass die Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen können.
Zudem sind unserer Information nach bisher alle Studien zur Wirksamkeit von Vitamin K an Tieren nur mit Vitamin K3 durchgeführt worden. Es gibt keine umfassenden Untersuchungen an Tieren mit Vitamin K1. Auch Toxizitätsstudien wurden unserer Information nach mit Vitamin K1 nicht in größerem Umfang (wenn überhaupt) durchgeführt. Es gibt also auch keine Informationen über mögliche Nebenwirkungen von Vitamin K1 bei höherer Dosierung und Aufnahme mit dem Futter bei Haustieren oder landwirtschaftlichen Tieren.
Wie sie aus dieser Darstellung entnehmen konnten, setzen wir derzeit als Absicherung des Futters ganz geringe Menge Vitamin K3 ein. Die im Futter vorhandene Menge liegt bei ca. 0,0001 % oder 1mg/je 1000 g. Wir halten diesen geringen Sicherheitszuschlag für sinnvoll, da die Verwertung des natürlicherweise im Futter vorkommenden Vitamins K in bestimmten Belastungssituationen verringert sein kann. Damit wird durch den geringfügigen, aber wirksamen Zusatz eine zusätzliche Sicherheit in Belastungssituationen erreicht und einem möglichen Vitaminmangel vorgebeugt.
(* s.a. Inaugural Dissertation Dr. Carolin Hupfeld: Untersuchungen an Ziervögeln (Agapornis spp.) zur Verträglichkeit unterschiedlich hoher Vitamin K3-Gehalte im Alleinfutter, 2003)
Seit einigen Jahren gibt es Diskussionen über die angebliche schädliche Nebenwirkung von Vitamin K3. Hierzu können wir Ihnen mitteilen, dass diese Diskussionen unseren derzeitigen Informationen nach jeglicher fachlicher Grundlage entbehren. Es gibt bis zum heutigen Tag keine tatsächliche wissenschaftlich fundierte Untersuchung gibt, die die angebliche schädliche Nebenwirkung von Vitamin K3 in den üblicherweise in der Tiernahrung verwendeten Dosierungen tatsächlich nachweist. Alle Hinweise dieser Art gehen immer wieder auf die gleiche Ursprungsquelle zurück. Leider werden solche Fehlinformationen offensichtlich von "selbst ernannten Fachleuten" bewusst gestreut und von "Sensationspresse" schnell übernommen, ohne die ursprünglichen Quellen und deren tatsächlichen Wahrheitsgehalt sorgfältig zu prüfen.
Die tierärztliche Hochschule Hannover hat aktuelle Untersuchungen zu der Frage der Nebenwirkungen von Vitamin K3 durchgeführt. Eine sechsmonatige Verabreichung eines Futters mit 200 mg Vitamin K3 blieb bei Agaporiden ohne jegliche nachteilige Wirkung auf die Gesundheit*. Somit konnte keine der im Internet aufgestellten Behauptungen bestätigt werden.
In gleicher Weise hat auch der Sachverständigenrat des Bundesinstituts für Risikobewertung im August 2004 Stellung wie folgt bezogen: „Nach übereinstimmender Auffassung der Teilnehmer am Sachverständigen-Gespräch liegen keine wissenschaftlich begründeten Hinweise vor, die zwingend eine Nachbewertung von Vitamin K bzw. Vitamin K-aktiven Substanzen derzeit erforderlich erscheinen lassen“.
Dies sehen offensichtlich auch die wissenschaftlichen Gremien der Europäischen Union so. Auch die EU sieht aktuell in Bezug auf die Zulassung von Vitamin K3 als Futtermittelzusatzstoff keinerlei Handlungsbedarf. Derzeit werden alle in der EU zugelassenen Zusatzstoffe (also auch die Vitamine) einer neuen Überprüfung durch die Fachgremien der EU unterzogen, in der auch möglicherweise bekannt gewordene Nebenwirkungen nachgeprüft werden. Dies geschieht nicht etwa, weil Zweifel an der Sicherheit oder Wirksamkeit von Futtermittel-Zusatzstoffen wie auch Vitaminen bestehen, sondern im Rahmen einer allgemeinen Neubewertung nach der neuen Futterzusatzstoffverordnung (VO (EG) Nr. 1831/2003 vom 22.09.2003). Das Verbot des Einsatzes von Vitamin K3 beim Menschen beruht auf der Besonderheit, dass neugeborene Babies das für die Umsetzung von Vitamin K3 notwendige Enzym noch nicht in ausreichender Menge besitzen und bilden können. Dieser "Defekt" gilt allerdings nur für den Menschen. Bei Tieren (Geflügel) wurden Versuche mit 1000-facher Überdosierung gemacht, ohne dass sich negative Nebenerscheinungen gezeigt haben. In den Internetseiten werden z.T. Versuche aufgeführt, bei denen das Vitamin K3 in überhöhten Dosierungen direkt unter die Haut oder in die Muskeln gespritzt wurde. Dies sind Methoden, die mit der Verfütterung von Vitamin K3 überhaupt nicht zu vergleichen sind, da sie nicht dem normalen Aufnahmeweg bei den Tieren entsprechen. Nach dem derzeitigen objektiven Kenntnisstand ist also an den kritischen Äußerungen über Vitamin K3 nichts dran. Wir werden natürlich die weitere Entwicklung immer im Auge behalten.
Nun wird von den Gegnern des Einsatzes von Vitamin K3 gefordert, an Stelle von Vitamin K3 Vitamin K1 einzusetzen. Das immer so hervorgehobene Vitamin K1 wurde unserer Informationen nach im Futtermittelbereich bisher überhaupt nicht in nennenswertem Umfang verwendet, weil es auch große technologische Nachteile hat. So ist beispielsweise die Stabilität von Vitamin K1 wesentlich schlechter als die von Vitamin K3. Und was nützt dem Tier ein Vitaminzusatz, der nicht stabil ist. Ganz nebenbei bemerkt war Vitamin K1 bis 1999 überhaupt nicht für die Fütterung von Tieren zugelassen. Bis zum Jahre 1999 haben also alle Tiere nur Vitamin K3 erhalten. Wenn dieses Vitamin wirklich so gefährlich gewesen wäre, wie dies nun behauptet wird, hätten wir schon immer, also seit dem es Futter gibt, nur noch kranke Tiere haben müssen. Und dies ist nun wahrlich nicht der Fall, ganz im Gegenteil. Schon daraus leitet sich ab, dass die Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen können.
Zudem sind unserer Information nach bisher alle Studien zur Wirksamkeit von Vitamin K an Tieren nur mit Vitamin K3 durchgeführt worden. Es gibt keine umfassenden Untersuchungen an Tieren mit Vitamin K1. Auch Toxizitätsstudien wurden unserer Information nach mit Vitamin K1 nicht in größerem Umfang (wenn überhaupt) durchgeführt. Es gibt also auch keine Informationen über mögliche Nebenwirkungen von Vitamin K1 bei höherer Dosierung und Aufnahme mit dem Futter bei Haustieren oder landwirtschaftlichen Tieren.
Wie sie aus dieser Darstellung entnehmen konnten, setzen wir derzeit als Absicherung des Futters ganz geringe Menge Vitamin K3 ein. Die im Futter vorhandene Menge liegt bei ca. 0,0001 % oder 1mg/je 1000 g. Wir halten diesen geringen Sicherheitszuschlag für sinnvoll, da die Verwertung des natürlicherweise im Futter vorkommenden Vitamins K in bestimmten Belastungssituationen verringert sein kann. Damit wird durch den geringfügigen, aber wirksamen Zusatz eine zusätzliche Sicherheit in Belastungssituationen erreicht und einem möglichen Vitaminmangel vorgebeugt.
(* s.a. Inaugural Dissertation Dr. Carolin Hupfeld: Untersuchungen an Ziervögeln (Agapornis spp.) zur Verträglichkeit unterschiedlich hoher Vitamin K3-Gehalte im Alleinfutter, 2003)
Wie hoch sind die Fleischanteile bei bosch-Tiernahrung ?
Details
Details
Zunächst einmal muss darauf hingewiesen
werden, dass der Fleischanteil – auch wenn das immer wieder behauptet
wird - letztendlich kein Kriterium für die Qualität eines Futters ist.
Logischerweise muss ein Futter mit einem höheren garantierten
Rohproteingehalt (= Eiweißgehalt) einen höheren Fleischanteil haben, da
das Eiweiß eben im Heimtierfutter überwiegend über die tierischen
Erzeugnisse eingebracht wird. Je höher der Proteingehalt, desto höher
der Fleischanteil. Aber selbst bei gleichem Proteinanteil gibt der
Fleischanteil überhaupt keine Auskunft über die tatsächliche Qualität
des Futters. Fleisch und Fleisch ist nicht das gleiche. Es gibt
fetteres Fleisch, mageres Fleisch, knochenreicheres Fleisch....
Um den gleichen Anteil an Protein zu bekommen, müssen beispielsweise von einem fetteren Fleisch mehr eingesetzt werden, da dieses wegen des Fettanteils automatisch einen geringeren Eiweißanteil hat. Von einem fettärmeren Fleisch brauchen Sie automatisch weniger, weil dieses eben weniger Fett und mehr Eiweiß enthält.
Zudem muss bei Vergleichen zwischen verschiedenen Futtermitteln auch daran gedacht werden, dass es noch andere tierische Eiweißquellen gibt (z.B. Vollei, Milchpulver, Fischmehl usw.), die ebenfalls in ganz hervorragendem Maße zur Eiweiß- (besser Aminosäuren-) versorgung der Tiere beitragen. In dem Maße, in dem solche tierischen Proteine eingesetzt werden, muss der Anteil an Fleischprodukten verringert werden, um eine Proteinüberversorgung zu vermeiden. Proteinüberversorgung muss aber, insbesondere bei Hunden, möglichst vermieden werden.
Zudem hängt der Anteil an Fleisch auch von der Gesamtrezeptur und dem Proteingehalt der sonstigen Komponenten ab. Wenn Sie beispielsweise ein Futter mit einem hohen Anteil an proteinarmen Komponenten (z.B. Getreidemehle) haben, muss der Anteil an tierischen Eiweißen automatisch höher sein, da dies eben durch die höhere Zugabe anderer Proteinträger ausgeglichen werden muss. Diese wenigen Beispiele machen deutlich, dass der Fleischanteil eigentlich keine geeignete Größe zur Beurteilung der Qualität eines Futtermittels ist.
Trotzdem möchten wir Ihnen mitteilen, dass der Anteil an Rohstoffen tierischen Ursprungs etwa bei ca. 1 % je % Rohprotein liegt, d.h. für ein Futter mit garantierten 25 % Rohprotein eben min. ca. 25 % .
Um den gleichen Anteil an Protein zu bekommen, müssen beispielsweise von einem fetteren Fleisch mehr eingesetzt werden, da dieses wegen des Fettanteils automatisch einen geringeren Eiweißanteil hat. Von einem fettärmeren Fleisch brauchen Sie automatisch weniger, weil dieses eben weniger Fett und mehr Eiweiß enthält.
Zudem muss bei Vergleichen zwischen verschiedenen Futtermitteln auch daran gedacht werden, dass es noch andere tierische Eiweißquellen gibt (z.B. Vollei, Milchpulver, Fischmehl usw.), die ebenfalls in ganz hervorragendem Maße zur Eiweiß- (besser Aminosäuren-) versorgung der Tiere beitragen. In dem Maße, in dem solche tierischen Proteine eingesetzt werden, muss der Anteil an Fleischprodukten verringert werden, um eine Proteinüberversorgung zu vermeiden. Proteinüberversorgung muss aber, insbesondere bei Hunden, möglichst vermieden werden.
Zudem hängt der Anteil an Fleisch auch von der Gesamtrezeptur und dem Proteingehalt der sonstigen Komponenten ab. Wenn Sie beispielsweise ein Futter mit einem hohen Anteil an proteinarmen Komponenten (z.B. Getreidemehle) haben, muss der Anteil an tierischen Eiweißen automatisch höher sein, da dies eben durch die höhere Zugabe anderer Proteinträger ausgeglichen werden muss. Diese wenigen Beispiele machen deutlich, dass der Fleischanteil eigentlich keine geeignete Größe zur Beurteilung der Qualität eines Futtermittels ist.
Trotzdem möchten wir Ihnen mitteilen, dass der Anteil an Rohstoffen tierischen Ursprungs etwa bei ca. 1 % je % Rohprotein liegt, d.h. für ein Futter mit garantierten 25 % Rohprotein eben min. ca. 25 % .
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Getreide“ zu verstehen ?
Details
Details
Wir verwenden Vollgetreide, das überwiegend
aus dem süddeutschen Raum stammt. Zum Einsatz kommen : Mais, Weizen,
Gerste. Der Reis stammt überwiegend aus südeuropäischen Anbaugebieten
(Nord-Italien ). Außerdem sind in einigen Produkten noch Getreidemehle
(z.B. Backweizen-Mehl aus Süddeutschland) enthalten.
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Welche Fleischprodukte werden bei bosch-Tiernahrung verwendet ?
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Hierunter fallen getrocknete Fleischprodukte
von allen üblicherweise in Deutschland vom Menschen verzehrten
Tierarten: Geflügel, Lamm, Rind und Schwein. Die Rohstoffe stammen
ausschließlich von genusstauglichen Tieren, die für den menschlichen
Verzehr freigegeben und geschlachtet worden sind. Wir verarbeiten also
keine Produkte aus Tierköperbeseitigungsanstalten (sogenannte
Kadavermehle oder Schlachtabfälle, die nicht für den Verzehr geeignet
sind wie z.B. Hörnern, Klauen, Krallen usw.) Die Fleischprodukte werden
entsprechend der strengen deutschen und europäischen Auflagen bereits
in den Herstellungsbetrieben schonend erhitzt und getrocknet. Die
Fleischprodukte stammen ausschließlich aus Deutschland und den
angrenzenden Mitgliedsstaaten der europäischen Union. Eine Ausnahme
bildet lediglich das Lammmehl, da in der europäischen Union zu wenig
Lämmer geschlachtet werden und der Bedarf deshalb durch Importe
überwiegend aus Australien oder Neuseeland gedeckt wird
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Eier und Eiererzeugnisse“ zu verstehen?
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Hierfür setzen wir sehr schonend getrocknetes Volleipulver (Deutschland, Frankreich) ein.
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Pflanzliche Nebenerzeugnisse“ zu verstehen ?
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Hierunter fallen die für die optimale
Verdauung unabdingbaren Ballaststoffträger wie Rübentrockenschnitzel
(Rübenfasern Herkunft Deutschland) und Weizengrießkleie (Herkunft
Deutsche Mühlen), sowie einige Spezialfasern (z.B.
Fructo-Oligosaccharide, Inulin , schwer lösliche Pflanzen-Fasern).
Weiterhin zählen wir Leinsamen (aus Deutschland), Maiskleber (aus
Deutschland) und Weizenkeime (aus Deutschland) zu dieser
Rohstoffgruppe.
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Öle und Fette“ zu verstehen ?
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Hierunter fallen die Tierfette (hochwertige
Geflügel-und Rinderfette). Die Fette werden ausschließlich von
genusstauglichen, d.h. für den menschlichen Verzehr geschlachteten
Tieren gewonnen
Was ist bei bosch-Tiernahrung unter „Fisch und Fischnebenerzeugnisse“ zu verstehen ?
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Hierfür verwenden wir nur hochwertige,
schonend getrocknetes Fischmehl (aus Hochseefisch wegen der hohen
Gehalte an Omega-Fettsäuren) deutscher Herkunft, die eine optimale
Frische gewährleisten.
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)
Wie oft sollte mein Hund gefüttert werden ?
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Wegen der großen Futteraufnahmekapazität des
Hundemagens reicht eine einmalige Futtervorlage bei ausgewachsenen
Hunden mit geringer Beanspruchung und entsprechend reduzierten
Futtermengen eigentlich aus. Bei empfindlichen Hunden, die zu
Verdauungsstörungen neigen oder bei Hunden mit stärkerer Beanspruchung
soll die tägliche Futtermenge auf zwei bis drei Mahlzeiten verteilt
werden. Nach der Mahlzeit sollte der Hund zwei bis drei Stunden ruhen
können, um das Futter optimal zu verdauen. Bei Leistungshunden sollte
die letzte Fütterung möglichst mindestens 6 Stunden vor dem Einsatz
erfolgen, um eine optimale Leistungsbereitschaft sicherzustellen. Die
erste Mahlzeit nach einem Einsatz sollte 2 - 3 Stunden danach erfolgen.
Unregelmäßige Fütterungszeiten sollten wegen der Nachteile für eine
ausreichende Verdauungstätigkeit möglichst vermieden werden.